Mai
14
2010
Commandante
So…kommen wir nun zum eigentlich Verwendungszweck meines Geotaggers. Das taggen von Fotos. Da das Wetter hier gerade mehr als bescheiden ist und meine Zeit mehr als gering habe ich mich nicht extra auf eine Fototour begeben. Vielmehr habe einfach den Tagger und eine kleine Digicam mit zur Arbeit genommen.
Vorweg war es wichtig die Kamera und den Tagger auf die gleiche Uhrzeit zu bringen. Eventuelle Zeitunterschiede kann man im locr Programm korrigieren. Man kann also einfach den Zeitunterschied zwischen Kamera und Tagger angeben. Zum Beispiel, dass die Kamera 4 Sekunden „vorgeht“.
Sind die Uhrzeiten synchron, kann man die gemachten Fotos ganz einfach taggen. Dafür muss man einfach die Bilder und die Wegstrecke in locr laden. Das war es auch schon. Der Vorgang hat nur ein paar Sekunden gedauert und meine Fotos hatten richtigen GPS Daten.
Was man nun damit macht ist jedem selber überlassen. Für mich war es erst mal wichtig, dass die GPS Daten in 1angezeigt werden – und das klappt wunderbar. Ich werde mir aber sicher noch andere „Verwertungsmöglichkeiten“ und dementsprechend die ein oder andere Software anschauen.
Das war es erst mal. Der richtige Härtetest startet morgen in Paris. Natürlich berichte ich davon!
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Mai
13
2010
Commandante
Nachdem ich das Gerät gestern schon virtuell ausgepackt habe kommt heute der erste Praxistest.
Da die Kurzanleitung außer einiger Rechtschreibfehler nicht sehr viel hergegeben hat habe ich es einfach auf die Männerweise probiert – also anschließen und gut ist. Drei Dinge habe ich erst mal installiert: den Treiber (funktioniert übrigens auch mit WIN7, ein kleines Programm um den Geotagger zu konfigurieren und die Daten herunter zu laden und locr GPS Photo ein Programm um Fotos mit einem Tag zu versehen. Locr ist wohl auch eine Art Community…die habe ich mir aber noch nicht richtig angeschaut. Gleichzeitig habe ich mir direkt die neue Firmware auf der Herstellerseite besorgt – ich arbeite immer gerne direkt mit aktuellen Geräten.


Sowohl die Installation der Software als auch die Installation der Firmware ging schnell und problemlos. Die Software zum Datendownload und zur Konfiguration ist denkbar einfach aufgebaut und selbst erklärend. Der Geotagger wurde beim Anschließen auch direkt erkannt und ich konnte damit arbeiten. Beim Anschließen ist mir aber auch der erste negative Punkt aufgefallen. Der USB Anschluß versteckt sich hinter einer Gummikappe die man „auffummeln“ muss (siehe Bilder im ersten Bericht). Diese Lösung gefällt mir nicht ganz so, denn ich kann mir vorstellen, dass ich diese Gummikappe irgendwann versehentlich abreiße oder sie sich nach einigen Malen wiederreindrücken verformt. Nachdem ich den Tagger nach meinen Bedürfnissen (jede Sekunde ein Wegpunkt) eingestellt hatte ging es auch schon mal los auf eine kleine Fahrt nach Wuppertal. Der Getagger hat noch in der Wohnung ein gültiges Signal gefunden – und das recht schnell! Mittlerweile weiß ich aber, dass es auch schon mal 3 Minuten dauern kann. Außerdem habe ich das Gefühl, dass es noch länger dauert wenn man sich bewegt z.B. in der S-Bahn sitzt. Aber das muss ich noch mal beobachten.
Bei meinem ersten Test bin ich nicht sehr weit gefahren, denn ich wollte einfach mal sehen wie genau der Tagger arbeitet. Wieder zu Hause angekommen ging es ratzfatz. Den Tagger angeschlossen, die Daten heruntergeladen und im locr – Programm geöffnet. Und siehe da…es hat super geklappt! Das Signal ist, selbst in einem Tunnel nicht abgerissen und ich bin überrascht wie genau der Tagger arbeitet. Ich würde sagen er findet die Position auf ca. 10m genau. Mit Locr kann man nun mit der aufgezeichneten Tour seine Fotos taggen oder die Tour in GoogleEarth anschauen. Ein Import direkt in GoogleMaps funktioniert nicht! Man muss erst den Umweg über GoogleEarth nehmen (also von Locr in GoogleEarth laden, KMZ erzeugen und diese dann in GoogleMaps importieren. Leider kann man mit Locr die Tour nicht bearbeiten. Kleinere Korrekturen (zum Beispiel die Tour genau an die Straße anpassen) würde ich gerne direkt mit der Software vornehmen. Dies geht aber leider nur über den Umweg über GoogleMaps.
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Man…schon wieder so viel geschrieben…der erste Test mit Fotos kommt daher später!
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Mai
12
2010
Commandante
Jihuu. Gestern, und damit noch rechtzeitig für den Paris – Kurztrip, ist mein Geotagger angekommen. Ich denke es kann nicht schaden, wenn ich das Gerät hier ein wenig vorstelle und meine Erfahrungen* damit schildere.
Da der „Härtetest“ erst in Frankreich stattfinden wird, werde ich das hier in ein paar Schritten machen. Heute mal eine Art „Unboxing“ .
Entscheidung:
Vor dem Kauf standen zwei bzw. drei Geotagger zur Auswahl. Der Hama GPS Travel Logger “GT-100“**, der Bilora Geotagger 118 Photo-GPS (Blitzschuh-Aufnahme) und der RoyalTek RGM – 3800. Der Bilora Tagger ist ziemlich schnell aus dem Rennen gewesen. Mich hat zwar gereizt meine Fotos direkt beim „schießen“ zu taggen , zwei Dinge sprachen dann doch gegen dieses Gerät. Zum einen wollte ich gerne einen Tagger mit dem man auch nur mal eine Wegstrecke aufzeichnen kann und zum anderen blockiert der Bilora Tagger den Blitzschuh und das eingebaute Blitzlicht meiner SLR. Die Entscheidung zwischen Hama und RoyalTek fiel mir da schon sehr viel schwerer. Beide Geräte haben laut Berichten ihre Vor- und Nachteile (dazu später mehr). Letztendlich habe ich mich für das Gerät von RoyalTek entschieden – hauptsächlich aus drei Gründen:
- Der RoyalTek wird mit zwei handelsüblichen 1,5V AAA Batterien betrieben und hat keinen eingebauten Akku den man nur per USB aufladen kann und
- Er hatte (subjektiv) auf Shoppingportalen die besseren Bewertungen
- Im Gegensatz zum Gerät von Hama (64.000 Wegpunkte) speichert der Tagger von RoyalTek bis zu 650.000 Wegpunkte ab.
„Unboxing“ – erster Blick:
Was ist im Karton? Ausgeliefert wird der Geotagger mit:
- Einem Mini-USB-Kabel
- Einer CD mit dem Treiber, einer Software um die Daten vom Getagger zu laden und den Geotagger zu konfigurieren, die Software locr GPS Photo um die Wegstrecken anzeigen zu lassen und Fotos zu taggen und einem englischen Hanbuch als PDF – Datei
- Einem Karabinerhaken
- Einem Seil / Halsband? dessen richtige Handhabung sich mir nicht richtig erschließen will. (Es hat einen komischen „Verschluss“ und irgendwie weiß ich nicht wie ich dieses Seil an den Geotagger bekommen sollte. Ist aber auch egal…ich brauche es eh nicht)
- Einer Kurzanleitung (auch in Deutsch)
- Und natürlich dem Geotagger selber.
Fakten:
Der Tagger hat die Abmessungen: 70 x24 x34 mm und wiegt ohne Batterien ca. 50g. Ich finde ihn sehr handlich und klein genug. Er dürfte aber auch nicht größer sein! Man kann ihn bequem in der Hemdtasche tragen oder am Rucksack befestigen. Einer Katze würde ich ihn nicht umschnallen. Soll ja Leute geben die sowas vorhaben
. Der Hama Tagger ist übrigens mit 47 x 29 x 12 mm kleiner und vielleicht „Katzenfreundlicher“. Wie schon oben geschrieben reicht der Speicher des Taggers bis zu 650.000 Wegpunkte. Dabei kann man ein Intervall von 1 – 60 Sekunden einstellen. Die Daten werden dabei als NMEA (National Marine Electronics Association) gespeichert. Laut einigen Seiten und Blogs soll dies ein Nachteil sein. Mein erster Eindruck: wie immer eine Geschmackssache wenn es um Formate und Standards geht. Ich denke das Format hat seine Vor- und Nachteile – die ich aber erst mal finden muss.
Der Tagger selber:
Dazu ist erst mal wenig zu sagen, denn der Tagger ist einfach aufgebaut. USB – Anschluss, einen Schalter zum ein- bzw. ausschalten, ein Knopf um den Speicher zu löschen bzw. das Gerät zu resetten und eine LED die grün und rot leuchten kann.
Da ich aber jetzt schon so viel geschrieben habe – besonders für eine Fotoseite – werde ich hier erst mal einen Cut machen. Wie das alles in der Praxis funktioniert erzähle ich später.
Also…Ende erster Teil!
*Ich habe mir den Geotagger übrigens selber gekauft und habe ihn nicht von der Firma gestellt bekommen.
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Mai
8
2010
Commandante
Oh man ist das still hier geworden. Habe Fotoguerilla wohl ein wenig vernachlässigt. Das lag sowohl an meiner fehlenden Zeit also auch an meiner fehlenden Lust
. Aber die nächsten Tage werden wohl anders. Sehnsüchtig warte ich auf meinen bestellten Geotagger, auch um einen kleinen Testbericht hier zu verfassen. Außerdem werde ich wahrscheinlich (wenn Eyjafjallajökull den Mund hält) nächste Woche in Frankreich sein und hoffentlich mit einem Packen Bilder wiederkommen.
Während des Vulkanausbruch war es auch über unserem Haus sehr ruhig. Wir liegen genau in der Flugschneise des Düsseldorfer Flughafens und man hat das Flugverbot hier wirklich gemerkt. Hier mal ein kleiner Vergleich.
Flugverbot – eingeschränkter Flugverkehr (Sichtflug) – normaler Flugverkehr.

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Mrz
29
2010
Commandante
Die Bilder sind wieder mal mit der Lomo LCA geschossen und C41 entwickelt. Also nicht nach bearbeitet
!
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