Lomo Freiflug mit der LCA
Die Bilder sind wieder mal mit der Lomo LCA geschossen und C41 entwickelt. Also nicht nach bearbeitet
Die Bilder sind wieder mal mit der Lomo LCA geschossen und C41 entwickelt. Also nicht nach bearbeitet
Endlich habe mir Batterien für meine Lomo LCA gekauft und sie damit reaktiviert.
Ich habe sie jetzt bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr richtig in der Hand gehabt und dabei LIEBE! ich diese Kamera. Ich habe das Glück gehabt noch ein original russisches Modell zu einem unschlagbaren Preis zu ergattern. Ich habe sie damals vor dem großen Hype sehr günstig über Ebay gekauft. Ein Italiener hatte sie falsch rein gesetzt, so dass das Porto aus Süditalien letztendlich teurer war als die Kamera selber.
Ihre Einfachheit hat mich schon immer fasziniert. Das kleine Wunderdingen ist nur 10×4x6cm groß und passt somit ohne Probleme in jede Jackentasche. Außerdem passt sie perfekt in die Hand um “aus der Hüfte heraus” zu schießen. Die Linse ist einmalig, denn sie ist fast schon nachtsichttauglich. Selbst bei Dunkelheit gelingen die Bilder. Hinzukommt, dass man kann bei dieser Kamera einfach nichts falsch machen und sie jeden Fehler verzeiht. Man kann nur 3 Dinge einstellen: ASA Zahl, 4 Entfernungen (von 80cm bis unendlich), sowie 7 verschiedene Blendeneinstellungen. Wobei man sich um die Blende keine Gedanken machen muss – der automatische Modus nimmt einen die Arbeit ab und die Bilder gelingen immer. Obwohl die Kamera sehr einfach ist lässt sie Belichtungszeiten von 1/500 bis 90 Sekunden zu. Natürlich verwackeln einige Bilder in der Nacht – aber das ist Lomographie!
Ihr merkt schon…ich bin begeistert und vielleicht auch verliebt
. Vor allem freue ich mich wieder mit der LCA los zuziehen. Leider hat die kleine schwarze eine Schraube locker bzw. verloren. Aber ich denke der nette Optiker von nebenan wird mir da eine neue rein hauen.
Wuha…es gibt eine neue Lomo LCA:

Das goldige Ding ist mit einer 24 Karat Goldlegierung und braunem Leder veredelt. Nur 130 Stück wurden hergestellt und das Prachtstück soll 500 Euronen kosten.
Hach was waren das für Zeiten als Lomographie noch eine Lowcost Geschichte war. Die Zeiten sind aber spätesten seit dem SuperSampler vorbei… . Na ja wenigstens kann ich nun nicht behaupten die Gesellschaft würde Plastikschrott zu überhöhten Preisen verkaufen… . Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meine LCA und ich finde sie hat es verdient vergoldet zu werden…aber mutt dat? Da bleibe ich doch lieber bei meiner original, schwarzen, russischen LCA. Wobei für eine UDSSR oder Parteitagsedition würde ich auch einen Taler mehr hinlegen
.
Via Gizmodo
Passt nicht zusammen? Was passt bei Lomographie schon?
Leider bin ich immer noch nicht dazu gekommen mir neue Batterien für meine LCA zu holen. Ich will sie nach einem Jahr Pause endlich wieder aktivieren und ein paar lockere Schüsse aus der Hüfte versuchen… .
Bis dahin ein paar Bilder die ich gerade irgendwo gefunden habe. Sie sind natürlich nicht nach bearbeitet. Sind wieder Dia Filme die im C41 Verfahren entwickelt wurden.
Fotografiert habe ich eigentlich schon immer gerne – auch schon als Kind. Zur Leidenschaft wurde es aber erst durch die Lomografie. Leider habe ich mir schon lange nicht mehr meine LCA oder Lubitel geschnappt. Vielleicht wird sich das mal ändern.
Besonders hat mich damals die C41 Crossentwicklung interessiert. Dabei wird ein DIA Film statt im E-6 im C-41 verfahren entwickelt – oder umgekehrt. Es war immer ein kleiner Kampf die Bilder entwickeln zu lassen. Auf der Tüte habe ich immer in riesigen Buchstaben vermerkt, dass ich den Film im C41 Verfahren entwickelt haben möchte – egal wie die Bilder danach aussehen. Dennoch war es immer ein Glücksspiel ob der Laborant dies auch wirklich machte. Einige übereifrige Mitarbeiter konnten einfach nicht verstehen, dass man sich so die Bilder “versauen” wollte und legten einem die entwickelten Dias in die Tüte. Leider sind viele Labore dazu übergegangen Diafilme nicht mehr im C41 Verfahren zu entwickeln.
Resultat dieses Verfahrens war, dass die Farben total verfälscht oder total knallig wurden. Die Bilder wurden auch oft unschärfer und viel grobkörniger. Wie das Bild wurde war immer eine große Überraschung und lag meistens am verwendetem Film. Hier mal ein paar Beispiele:
Das erste Bild zeigt gut wie die Farben verfälscht wurden.

Das zweite Bild hat sehr viel knalligere Farben bekommen

Bei Gelegenheit werde ich hier sicher noch mehr Lomo / C41 Entwicklungen zeigen.